Interview mit Dominique Schröder

Die Aufgabenschwerpunkte unserer Malerin und Lackiererin liegen in der Entfernung von Graffiti auf verschiedenen Untergründen und Fassaden, einschließlich denkmalgeschützter Objekte sowie im Auftragen von Antigraffiti-Schutz. Dazu gehört auch die Wiederherstellung von Fassaden und Fassadenteilen nach der Graffiti-Entfernung unter Verwendung geeigneter Farben und nach vorheriger Auswahl des passenden Verfahrens. Zusätzlich umfasst das Aufgabenfeld die Durchführung von Kleinreparaturen in öffentlichen Toiletten, Malerarbeiten im Innen- und Außenbereich, Hochdruckreinigungen, Unterhaltsreinigung, Einsätze im Winterdienst sowie Arbeiten im Bereich der Komposttoiletten.

EAD:

Was ist Ihre Aufgabe beim EAD?

Dominique Schröder:

Ich bin im Graffiti-Team als Malerin und Lackiererin beschäftigt. Die Entfernung von Graffiti ist meine Hauptaufgabe. Je nach Untergrund gehört es auch dazu, die Flächen im Nachgang zu streichen. Mit einem Hochdruckreiniger werden die betroffenen Graffiti Bereiche gereinigt. Auch zu meinen Aufgaben gehört die Wartung der Komposttoiletten, die Leerung der Fässer und auch die Auslieferung und Abholung. Ab und zu streichen wir auch Räume in unseren Gebäuden. Zuletzt habe ich den Sozialraum im Vivarium gestrichen.

EAD:

Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Malerin und Lackiererin aus?

Dominique Schröder:

Morgens beginnen wir mit unserem Team im EAD unseren Dienst, gucken zunächst die Fahrzeuge durch, laden das benötigte Material ein und fahren dann raus unsere Aufträge abarbeiten. Ich lege das entsprechende Graffiti mit Chemie ein und streiche nach der Trocknung je nach Untergrund die betroffene Stelle. Bei Fliesen wird mit einem Hochdruckreiniger die Chemikalie entfernt. Nachdem ich einen Auftrag abgearbeitet habe, gebe ich den unterschriebenen Zettel meinem Vorgesetzten zur weiteren Bearbeitung.

EAD:

Welche Eigenschaften sind bei Ihrer Aufgabe besonders wichtig?

Dominique Schröder:

Man darf keine Angst vor Schmutz haben, man muss wetterfest sein, da wir viel draußen sind und sollte auch keine Angst vor Fäkalien und Ratten haben.

EAD:

Welche Faktoren machen für Sie die Tätigkeit als Malerin und Lackiererin besonders spannend? Was macht Ihnen besonders Spaß an Ihrer Arbeit?

Dominique Schröder:

Das Graffiti entfernen, denn jedes ist unterschiedlich und je nach Beschaffenheit lässt es sich unterschiedlich ablösen. Wir arbeiten mit 3 verschiedenen Chemikalien zur Entfernung.

EAD:

Weshalb haben Sie sich für die Position entschieden? / Wie sind Sie dazu gekommen?

Dominique Schröder:

Ich male und zeichne schon seit meiner Kindheit sehr gerne. Der beste Freund meines Vaters hat ein eigenes Unternehmen für Maler und Lackierer. Dort habe ich als Auszubildende nach 3 Lehrjahren meine Ausbildung zur Malerin und Lackiererin abgeschlossen. Ich war zwischendurch noch in einem anderen Unternehmen und habe mich dann im EAD beworben. Ich bin nun seit August 2025 hier beschäftigt.

EAD:

Wie hat sich Ihr Beruf in den letzten Jahren verändert? Welche Veränderungen erwarten Sie in Zukunft?

Dominique Schröder:

Ich denke schon, dass sich in der Zukunft etwas ändern wird, da man viel auf die Umwelt achten muss, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Fachwerkhäusern. Ich schätze, man wird mehr auf natürliche Materialien, statt auf chemische Lösemittel zurückgreifen.

EAD:

Gibt es Situationen im Berufsalltag, die Sie besonders zufrieden machen?

Dominique Schröder:

Wenn das Graffiti komplett weg ist und die Leute sagen, das habt ihr gut gemacht.

EAD:

Was schätzen Sie an Ihrem Job beim EAD?

Dominique Schröder:

Ich habe ein tolles Team. Ich werde sehr geschätzt und bekomme auch Nachfragen meiner Kollegen, wie es mir geht. Die Zusammenarbeit klappt sehr gut.