Eigenkompostierung

10 Regeln für guten Kompost

  • Zu kompostierendes Material niemals in eine Grube legen. Es kann keine Luft an das Material. Kompost ohne Luft führt zu Fäulnis und Geruchsbelästigungen.
  • Niemals nach allen Seiten geschlossene Behälter verwenden; dies führt zu Luftmangel. Kompost braucht Sauerstoff.
  • Niemals einen Komposthaufen auf einer festen Unterlage aus Stein, Beton usw. aufsetzen. Er braucht Erdanschluss, damit Regenwürmer und andere Bodentiere einwandern und das Material zu Humus umsetzen können.
  • Grobes Material etwa 20 Zentimeter hoch als unterste Schicht aufsetzen. Dann feinere Stoffe, wie zum Beispiel Laub schichtweise oder vermischt darauflegen; Grasschnitt nur ganz dünn einstreuen, Fäulnisgefahr!
  • Als Zusatz eventuell normale Gartenerde, Komposterde oder im Handel erhältliche Kompoststarter als Verrottungsbeschleuniger dünn über die einzelnen Schichten streuen, durchmischen und eventuell anfeuchten. Anwendungsempfehlung beachten!
  • Abfälle, die Tiere anlocken, stets in die Mitte des Komposthaufens einarbeiten bzw. mit Erde gut abdecken!
  • Vollkommene Trockenheit vermeiden. Kleinlebewesen brauchen Feuchtigkeit.
  • Den Haufen nicht zu nass machen; dann fehlt Luft, die Kleinlebewesen ersticken und der Kompost fault. Die Feuchtigkeit ist optimal, wenn in der Hand zusammengepresster Kompost nicht tropft, die Handfläche aber feucht wird.
  • Zwiebelschalen, Schnittlauchreste, Kaffee- und Tee-Satz sind ideales Regenwurmfutter! Phlox und Holunder sind gute Pflanzen am Komposthaufen (Regenwurmförderung).
  • Den fertig aufgesetzten Haufen abdecken, um Wärmeentwicklung zu fördern sowie Feuchtigkeits- und Stickstoffverluste zu vermeiden! Umsetzen fördert die Verrottung.

Eigenkompostierer-Bonus
Eigenkompostierer können unter bestimmten Voraussetzungen eine Ermäßigung der Abfallgebühren erhalten. Hier finden Sie unser Antragsformular.