Interview mit Dominik Müller

Die Aufgabenschwerpunkte bei einem Disponenten im Bereich der hoheitlichen Abfallentsorgung sind vor allem die Routenoptimierung, die Überwachung und Einsatzkoordination des eigenen Personals sowie des Leasingpersonals. Zudem sind auch die Überwachung, Planung und Durchführung von Sonderaufträgen ein wichtiger Aufgabenbereich eines Disponenten. Des Weiteren gehört das Beschwerdemanagement, genauer gesagt die Reklamationsbearbeitung sowie Bearbeitung von Schadensfällen zu den Aufgaben dazu. Auch Tätigkeiten, wie die Prüfung der Fahrzeugverfügbarkeit sowie die Datenpflege in SAP, und die Erfassung diverser Kennzahlen werden bearbeitet.

EAD:

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen als Disponent aus?

Dominik Müller:

Um 06:00 Uhr beginnt meine Frühschicht. Ich beginne mit der Vorbereitung der Tablets für die Fahrer und Lader. Dort lade ich die Touren hoch, welche am jeweiligen Tag gefahren werden sollen. Das Personal auf den LKWs hakt dann auf dem Tablet die Behälter und Touren ab, wenn sie diese erledigt haben. Die Touren sind immer explizit für eine Route.

Zudem schaue ich mir täglich den Einsatzplan und auch den Tourenplan an, bereite die Tourmappen für den nächsten Tag vor, bearbeite eingehende Kundenreklamationen, führe Mitarbeitergespräche und habe zudem auch Termine zur Absprache mit der Werkstatt.

Am Tourende erfolgt eine Abschlusskontrolle der Tourplanung und der Reklamationen.

EAD:

Welche Faktoren machen für Sie die Tätigkeit als Disponent besonders spannend? Was macht Ihnen besonders Spaß an Ihrer Arbeit?

Dominik Müller:

Dass nicht jeder Tag genau gleich abläuft. Ich muss oftmals umplanen, wenn unvorhersehbare Situationen eintreten, beispielsweise es wird Personal krank, es fällt also jemand aus oder aber es befindet sich auf der Route der Fahrer eine Baustelle, muss eben geschaut werden, wie der LKW bestmöglich die Route und die Leerung der Behälter fortsetzen kann.

Besonders viel Spaß macht mir an meiner Arbeit, dass ich am Ende mit meinem Team alles gemeinsam hinbekommen habe, trotz außergewöhnlicher Ereignisse.

EAD:

Was schätzen Sie an Ihrem Job beim EAD?

Dominik Müller:

Dass der Slogan „Kommunal kann Karriere“ auch wirklich zutrifft.

Wenn man an seinem Ziel dran bleibt, dann kann man im EAD auch wirklich was erreichen.

EAD:

Weshalb haben Sie sich für die Position entschieden? / Wie sind Sie dazu gekommen?

Dominik Müller:

Ich habe 2022 im EAD als Mülllader begonnen und wurde dann etwa eineinhalb Jahre später Fachvorarbeiter. Somit habe ich auch schon zu dieser Zeit mehr aus dem Bereich der Disposition mitbekommen und die Tätigkeit hat mich schon damals interessiert.

Ich bin dann eher aus Zufall auf die Stelle des Disponenten gekommen, da eine Stelle frei wurde und ich mich dort beworben habe. Nun bin ich offiziell seit dem 01.08.2025 in meiner aktuellen Position tätig.