
Abfall, Sperrmüll oder E-Schrott wird teils achtlos, teils auch unwissend in der Stadt, den Parks oder an Containerstandorten abgestellt. Durch die Art oder die Zusammensetzung kann der Abfall zur Gefährdung von Boden, Grundwasser oder sogar der Luft werden. Zudem beeinträchtigt der illegale Müll das Stadtbild, führt zu Geruchsbelästigungen und zu Argwohn bei den Menschen, die ihren Abfall durchaus richtig entsorgen.
Um gemeinsam Vorschläge und Lösungen zu erarbeiten, eine fachgerechte Trennung und Entsorgung durch die Bevölkerung zu bewirken, lädt der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt (EAD) erneut zu einem Workshop ein.
"Die Wissenschaftsstadt Darmstadt begrüßt die Initiative des EAD, gemeinsam mit unterschiedlichen Akteuren wie Hausverwaltungen, Dienstleistern, Diakonien, der Stadtpolizei und Wohnungsbaugesellschaften Lösungen gegen illegalen Abfall zu suchen. Ziel ist es, das Bewusstsein für Umweltschutz und Müllvermeidung zu stärken, und wir hoffen, dass daraus resultierende Ansätze eine breite Wirkung entfalten. Schließlich kann die kommunale Abfallwirtschaft selbst nur in begrenztem Rahmen gegen wilde Müllablagerungen vorgehen", sagt Stadtkämmerer André Schellenberg.
Der Workshop findet am Dienstag, 3. März 2026, im EAD statt und richtet sich an Hausverwaltungen, Dienstleister, Diakonien, die Stadtpolizei und Wohnungsbaugesellschaften. Anmeldungen und auch weitere Fragen können an die Umweltberaterin Ursula Kirsch unter ead-hotline@darmstadt.de gerichtet werden.
Nach dem ersten Workshop war unter anderem das Angebot einer großformatigen Infotafel zum Thema "Wohin mit dem Müll?" entstanden, die der EAD allen Partnern zum Aufstellen auf Abfallsammelplätzen angeboten hatte.
