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Das Aufgabengebiet eines Sachbearbeiters im Gebührenbereich umfasst die Bearbeitung von Widersprüchen der Gebührenpflichtigen sowie die Erstellung und Änderung eines Kalkulationsschemas und die Erfassung der gebührenfähigen Kosten. Des Weiteren gehört die Bearbeitung der Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu dem Aufgabenbereich dazu.
EAD:
Was ist Ihre Aufgabe beim EAD?
Herr Marco Herget:
Ich arbeite als Sachbearbeiter im Sachgebiet Hoheitliche Abrechnung und Veranlagung in der Abteilung Finanzen und IT. Dort fakturiere ich hoheitliche Leistungen für den Bereich der Abfallentsorgung und der Straßenreinigung und erstelle hierzu die entsprechenden Gebührenbescheide. In diesem Bereich habe ich regelmäßig Kontakt zu den Grundstückseigentümern im Darmstädter Stadtgebiet. Hierzu zählen u. a. Firmen und Privatpersonen. Die Erstellung von Gebührenbescheiden erfolgt beispielsweise im Falle eines Eigentümerwechsels bei einem Grundstück. Eine Anpassung von Gebührenbescheiden nehme ich regelmäßig vor, sofern sich die Gebührentatbestände wie Frontmeter oder Abfallbehälter in ihrer Größe ändern. Im Falle von Sonderleerungen, kommt es zu einer Leerung außerhalb der üblichen Tour. Hierfür stelle ich ebenfalls einen Gebührenbescheid aus. Das ist in der Regel dann der Fall, sobald ein Behälter zu voll ist und mehr Abfall angefallen ist als üblich. Die Bearbeitung von Widersprüchen gehört ebenfalls zu meinem Aufgabenbereich.
EAD:
Welche Faktoren machen für Sie die Tätigkeit als Sachbearbeiter im Gebührenbereich besonders spannend? Was macht Ihnen besonders Spaß an Ihrer Arbeit?
Herr Marco Herget:
Ich hatte Glück in ein sehr angenehmes Team zu kommen, in dem ich sehr herzlich aufgenommen wurde und mir die Arbeit mit den Kolleginnen und Kollegen Spaß macht. Ich bekomme immer Unterstützung, kann jederzeit Fragen stellen und habe auch hilfreiche Schulungen sowohl online als auch in Präsenz für meine Einarbeitung bekommen.
EAD:
Weshalb haben Sie sich für die Position entschieden? / Wie sind Sie dazu gekommen?
Herr Marco Herget:
Tatsächlich war das eher ein Zufall. Ich bin gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann und war zuletzt im Vertriebsinnendienst in der Holzbranche beschäftigt und habe mich durch die Schließung meines alten Arbeitgebers auf neue Jobsuche begeben.
Ich habe nach Stellen im kaufmännischen Bereich geschaut und mich dann beim EAD beworben und recht schnell die Möglichkeit zu einem Vorstellungsgespräch, wie auch einer anschließenden Zusage bekommen. Die Möglichkeit im öffentlichen Dienst zu arbeiten hat mir für die Zukunft Sicherheit gegeben.
EAD:
Was schätzen Sie an Ihrem Job beim EAD?
Herr Marco Herget:
Das Team, meinen Vorgesetzten, die Arbeitszeiten mit Gleitzeit und Homeoffice-Option und auch das Jobticket, da ich seitdem ich beim EAD arbeite, mit dem Zug fahren kann. Für mich ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders wertvoll.