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Städtischer Zoo Vivarium bietet Sommerferien-Programm mit Workshops und Führungen an


Hessische Schüler können in den Sommerferien ihre freie Zeit bei den Tieren des Darmstädter Tiergartens Vivarium verbringen und den Zoo bei spannenden Workshops und Führungen ganz neu erleben. Im Juli werden hier unter anderem Affen beobachtet, kleine und große Schildkröten studiert oder Lebewesen aus Feuchtbiotopen untersucht. Schülerinnen und Schüler können zudem giftige Schlangen, Echsen, Fische und Amphibien kennenlernen sowie viel Wissenswertes über alle im Schnampelweg lebenden Arten erfahren.

Mit dem Workshop „Kleintiere unserer Gewässer“ startet am Donnerstag (6. Juli) das Sommerferienprogramm. Hier dürfen die Schüler Wassertiere untersuchen. Am Mittwoch (19. Juli) wird der Kurs noch mal wiederholt. Es folgt der Workshop „Einheimische und exotische Schmetterlinge“ am Montag (10. Juli). Die jungen Tierliebhaber bekommen hier hingegen von Experten des Zoos einen Einblick in die Biologie der bunten Falter und Raupen.
                                                                                                                                           
Nicht nur für Schüler, auch für Erwachsene bietet der Darmstädter Tiergarten im Sommer auf seinen morgendlichen Rundgängen allerhand Spannendes über das tierische Treiben. Die Frage „Wie funktioniert ein Zoo?“ beantworten und zeigen die Vivarium-Mitarbeiter am Montag (3. Juli) und Dienstag (11. Juli), um „Giftige Tiere“ dreht sich alles am Mittwoch (5. Juli) sowie am Montag (17. Juli), die „Affen im Zoo Vivarium“ bekommen Interessierten am Mittwoch (12. Juli) vorgestellt. Wissenswertes zu „Schildkröten – groß und klein“ gibt es am Dienstag (18. Juli).

Für alle Zooferien-Kinder gibt es erstmalig am Ende des jeweiligen Programms eine süße oder salzige Stärkung, die von der Bäckerei Bormuth zur Verfügung gestellt wird.

Die Workshops am Vormittag (9 bis 12 Uhr) kosten je Teilnehmerin oder Teilnehmer 10 Euro. Die knapp einstündigen Führungen (3 Euro pro Person) starten immer um 10 Uhr.
Treffpunkt ist jeweils an der Zooschule. Anmeldungen nimmt Zoopädagoge Frank Velte telefonisch unter 06151/133392 entgegen.



20.06.2017

Terminänderung bei der Abfallentsorgung wegen des Heinerfestes

Wegen des Heinerfest-Montags (3. Juli) ändern sich die Termine in Darmstadt für die Leerung der Restabfall-, Bioabfall- und Altpapierbehälter sowie für die Wertstofftonnen.
Alle Sammlungen erfolgen einen Werktag später: Die Montagstour vom 3. Juli wird am Dienstag (4.) gefahren, die Dienstagstour vom 4. Juli am Mittwoch (5.). Die Abfuhr dieser Woche endet am Samstag (8.).
Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) bittet darum, die Restabfall- und 1.100-Liter-Altpapierbehälter sowie die 1.100-Liter Wertstoffcontainer an den geänderten Entleerungstagen zugänglich zu machen sowie die Biotonnen, die privaten Altpapierbehälter und die Wertstofftonnen entsprechend der Terminverschiebung ab 6 Uhr am Straßenrand bereitzustellen.
Die feiertagsbedingten Verschiebungen der Abfuhrtermine sind in den Abfallkalendern 2017 auf der heraustrennbaren Jahresübersicht durch Pfeile gekennzeichnet sowie in der Abfallkalender-App und auf den EAD-Internetseiten auf www.ead.darmstadt.de, Direktlink „Abfallkalender“ berücksichtigt. Auch die EAD-Infomail-Kunden werden automatisch pünktlich erinnert.

Die Kompostanlage des EAD in Kranichstein in der Eckhardwiesenstraße 25 sowie die Sonderabfall-Sammelstelle und die Recyclingstation beim EAD im Sensfelderweg 33 sind am Heinerfest-Montag (3.) geschlossen.



16.06.2017

„Tiere aus Sagen, Fabeln und Märchen“: Abendführung im Zoo Vivarium am 24. Juni

Im Rahmen der „Darmstädter Exkursionen“ gibt es am Samstag (24.) um 20 Uhr eine Abendführung mit dem Zoopädagogen Frank Velte im Zoo Vivarium zum Thema „Tiere aus Sagen, Fabeln und Märchen“. Treffpunkt ist am Zooeingang. Der Eintrittspreis beträgt 4,50 Euro pro Person. Um telefonische Anmeldung unter 06151/13-3391 wird gebeten.



14.06.2017

Geschlossene Veranstaltung im Vivarium am 23. Juni: Zoo schließt um 15 Uhr

Am Freitag (23.) schließt der Zoo Vivarium wegen einer geschlossenen Veranstaltung um 15 Uhr. Einlass ist bis 14 Uhr.



08.06.2017

EAD als Partner im Projekt „Kommunaler Wissenstransfer Maghreb – Deutschland“ / Stadtkämmerer Schellenberg: „Abfallwirtschaftliches Wissen als hilfreiche Unterstützung eines Projektes in Kairouan (Tunesien) zur Optimierung der Einsammlung von Bioabfällen und Einrichtung einer Kompostierungsanlage“

Im Auftrag der Servicestelle Kommunen der Einen Welt (SKEW) und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) nimmt der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt (EAD) an einem Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen der Stadt Kairouan und der Stadt Darmstadt teil. Ziel des Projektes ist es, in Kairouan in ausgewählten Bereichen die Getrenntsammlung von organischen Abfällen einzuführen, eine getrennte Abfuhr der biogenen Abfälle zu entwickeln und einen Sammel- und Kompostierungsort für diese auszuwählen und zu errichten.

Bei einer ersten Informationsreise nach Kairouan Ende Dezember 2016 haben sich die Fachexperten einen Einblick in die Vor-Ort-Situation verschaffen können. Für das bevorstehende Projekt konnten viele hilfreiche Eindrücke und Informationen gesammelt werden. Die Reise erfolgte gemeinsam mit Vertretern der GIZ sowie Vertretern der Abfallwirtschaftsbetriebe aus Böblingen und Freiburg, die ebenfalls ihre Projektpartner in zwei weiteren Städten (El Guettar und Gafsa) in Tunesien besuchten.

Ein Gegenbesuch der Vertreter aus Tunesien fand jetzt im Rahmen einer Delegationsreise statt. Dieser startete mit einer großen Auftaktveranstaltung für alle drei Projekt-Städte beim EAD in Darmstadt. Im Anschluss besuchten die Vertreter aus Tunesien ihre jeweiligen Partner-Städte.

In Darmstadt wurde beim EAD der Sachstand des Bioabfall-Projekts in Kairouan vorgetragen, in gemeinsamen Gesprächen diskutiert und fortgeführt. Stadtkämmerer André Schellenberg erläuterte den Gästen aus Tunesien den organisatorischen Aufbau einer Kommune. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem abfallwirtschaftlichen Know-how in der Stadt Kairouan dazu beitragen können, die Einsammlung von Bioabfällen zu optimieren und die Einrichtung einer Kompostierungsanlage zu unterstützen“, betonte Schellenberg bei seiner Präsentation. „Unser Engagement im Rahmen des Projekts ‚Kommunaler Wissenstransfer‘ soll letztlich auch einen Beitrag für Stabilität und Modernisierung in Tunesien und den übrigen Maghreb-Staaten liefern.“

Neben Vorträgen zur Bioabfallentsorgung in der Öffentlichkeitsarbeit, Routenplanung und Bioabfalleinsammlung standen auch verschiedene Anlagen-Besichtigungen auf dem Programm. Besucht wurden die Kompostierungsanlagen in Kranichstein, Biebesheim und Alsbach-Hähnlein sowie ein landwirtschaftlicher Betrieb in Darmstadt-Arheilgen. Steffen Geipert, Geschäftsführer der Kompostierungsanlage Brunnenhof in Biebesheim, gab bei einer praxisorientierten Führung einen Einblick, wie mit preiswerten Mitteln das Absieben von Kompost umgesetzt wird. Der kaufmännische Betriebsleiter des Da-Di-Werkes in Darmstadt-Dieburg, Jürgen Kreis, zeigte auf der Kompostierungsanlage in Alsbach-Hähnlein Möglichkeiten auf, wie in erfolgreicher interkommunaler Zusammenarbeit kleinere Gemeinden kooperieren und gemeinsam eine Kompostierungsanlage betreiben können.

Die Ziele des Bioabfall-Projektes für Kairouan: Optimierung der Einsammlung von Bioabfällen und die Einrichtung einer Kompostierungsanlage konnten dank der Unterstützung aller Beteiligten weiter vorangetragen werden. Zukünftig sollen in Kairouan unterschiedliche Abfallfraktionen kompostiert werden (organische Haushaltsabfälle, Marktabfälle und tierische Abfälle). Und auch der Standort für den Bau der Kompostierungsanlage wurde ausgewählt. Nach Fertigstellung der Anlage wird es in Zusammenarbeit mit dem EAD eine Vor-Ort-Einweisung geben und auch bei der Öffentlichkeitsarbeit wird der Eigenbetrieb unterstützend beraten.



18.05.2017

Container-App erfolgreich im Serviceangebot des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) integriert

Seit ihrer Einführung im Juni 2013 ist die „EAD Container App“ fester Bestandteil im Serviceangebot des EAD. Mit der App können die Bürgerinnen und Bürger schnell und leicht Container über ihr Smartphone anfordern. Die App ist inzwischen auf über 550 mobilen Endgeräten (Android- und iOS-Version) installiert.

Die „EAD Darmstadt Container-App“ ist kostenlos im Google Play Store und im App Store (iOS) verfügbar. Mit nur wenigen Klicks können beim Nutzen der App Container in den Größen zwischen vier und 40 Kubikmeter für die verschiedenen Abfallarten – wie Bauschutt, Sperrmüll, Erdaushub oder Grünabfall – bestellt werden. Auch das Tauschen und Abholen der Container lässt sich über die App regeln.

Selbstverständlich ist der EAD-Containerdienst auch weiterhin telefonisch unter der Rufnummer 06151/13-3100, per Mail ead@darmstadt.de oder per Online-Formular auf www.ead.darmstadt.de (Anträge und Formulare) erreichbar.



17.05.2017

Ab sofort kostenfreies WLAN im städtischen Zoo Vivarium / Stadtkämmerer Schellenberg: „Erfolgreicher Ausbau des digitalen Zoo-Erlebnisse für Besucher“

Der Darmstädter Tiergarten bietet seinen Besucherinnen und Besuchern ab sofort kostenfreies WLAN an. Im Eingangsbereich des Zoo Vivarium ist in Zusammenarbeit mit der Entega Medianet GmbH und der The Cloud Networks Germany GmbH der erste Hotspot installiert worden. Verfügbar ist das WLAN im Café Eulenpick sowie auf dem davor befindlichen Außengelände, der Piazza und im öffentlichen Biergarten vor dem Zoo-Eingang, der auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten für Gäste zur Verfügung steht. Der Zoo selbst bleibt WLAN-frei.

„Mit diesem neuen digitalen Angebot ermöglichen wir unseren Besuchern ein noch größeres Zoo-Erlebnis. Eltern oder Großeltern können im kostenlosen und schnellen Internet Antworten auf die Fragen der Kinder zu den Tieren nachlesen, Fotos vom Besuch direkt nach Hause senden oder auch direkt mit Freunden in den Sozialen Netzwerken teilen. Und dass, ohne das eigene Internetvolumen zu beanspruchen“, erklärt Stadtkämmerer André Schellenberg.

Die Anmeldung zum kostenlosen Internetzugang ist einfach: Im Smartphone die WLAN-Funktion aktivieren und den Hotspot „Vivarium Darmstadt“ auswählen, die Nutzungsbedingungen (AGB) mit einem Haken akzeptieren und auf den Button „weiter“ klicken. Für die Herstellung der Verbindung darf jedoch keine definierte Startseite im Browser hinterlegt sein. Als erste Seite öffnet sich dann automatisch die Homepage vom Zoo Vivarium.



11.05.2017

EAD bietet Kundinnen und Kunden ab sofort EC-Kartenzahlung auf der Kompostierungsanlage an

Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) bietet Bürgerinnen und Bürgern einen neuen Service an. Ab sofort kann jeder zu entrichtende Zahlungsbetrag auf der Kompostanlage Kranichstein schnell und einfach auch auf elektronischem Weg mit der EC-Karte bezahlt werden. Die Kompostanlage in der Eckhardwiesenstraße 25 ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.



08.05.2017

Neue Vogelgrößenwand und Holzgarnitur im Zoo Vivarium / Stadtkämmerer Schellenberg: „Detailreiche Infowand gibt Besuchern einen tieferen Einblick in die Welt der Vögel“

Der städtische Zoo Vivarium hat als neue Attraktion eine Vogelgrößenwand. Diese ist am Montag (8.) von Sabine Kleindiek, erste Betriebsleiterin des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) und dem bauverein-Vorstand Armin Niedenthal präsentiert worden. Zudem finden Besucher ab sofort auch neue Holzgarnituren, bestehend aus fünf Tischen und zehn Bänken, auf dem Gelände vor. Finanziert wurden die neuen Angebote durch die bauverein AG Darmstadt.

„Wir danken der bauverein AG Darmstadt, dass sie mit ihrer finanziellen Unterstützung den Zoo Vivarium um eine Attraktion reicher gemacht hat und die Besucher durch die neue Infowand einen noch besseren Einblick in die Welt der Vögel bekommen können“, sagte Stadtkämmerer André Schellenberg bereits im Vorfeld.

Die Vogelgrößenwand veranschaulicht den Besucherinnen und Besuchern eindrücklich die Vielfalt der Vogelwelt. Auf einer der Schablonen ist die Bienenelfe als eine der weltweit kleinsten Vogelarten abgebildet. Auch der in Deutschland winzigste Vogel, das Sommergoldhähnchen, mit einer Körperlänge von nur neun Zentimetern, wird auf der Wand vorgestellt. Als Kontrast sind dort aber auch große Vogelarten, wie die im Vivarium lebenden Laufvögel Nandu oder Emu, zu sehen.

„Es ist schön, dass wir dazu beitragen können, dass eine so traditionsreiche Institution wie das Vivarium noch ein Stück attraktiver wird“, betont Armin Niedenthal und ergänzt: „Nach dem Bestaunen der Vogelwand, bieten vor allem die neuen Bänke und Tische den großen und kleinen Besuchern eine weitere Gelegenheit, sich auszuruhen, etwas zu essen und zu trinken oder einfach eine Runde zu plaudern.“

Die Kosten für die neue Vogelgrößenwand und die Holzbankgarnituren belaufen sich auf rund 10.000 Euro. Hergestellt und aufgebaut wurde die Vogelgrößenwand von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Darmstädter Werkstätten.





03.05.2017

Stadtkämmerer André Schellenberg kritisiert neues Verpackungsgesetz des Bundestags / Schellenberg: „Klares Votum gegen die Einbindung der Kommunen und die Interessen der Bürgerschaft“

Nach dem am 30. März im Bundestag gefassten Beschluss zu einem neuen Verpackungsgesetz, dass zum 1. Januar 2019 in Kraft treten soll, hat der Stadtkämmerer der Wissenschaftsstadt Darmstadt, André Schellenberg, die Entscheidung kritisiert. Schellenberg bewertet den Bundestagsbeschluss als „klares Votum gegen die Einbindung der Kommunen und gegen die Interessen der Bürgerschaft“. Weiter führt Schellenberg aus: „Durch das neue Verpackungsgesetz werden die Vorgaben künftig allein von privater Seite aus bestimmt, ohne die Interessen der demokratisch legitimierten Kommunen und ihrer Bürgerschaft zu berücksichtigen. Ein umfassendes Wertstoffgesetz, das die kommunale Verantwortung gestärkt hätte, wäre nicht nur der einfachere, sondern auch bürgerfreundlichere Weg gewesen“.

Die Bemühungen der Kommunen, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten für eine kommunale Zuständigkeit im Rahmen eines umfassenden Wertstoffgesetzes eingesetzt haben, sind durch den Beschluss ohne Erfolg geblieben. Wie die kommunalen Spitzenverbände in Deutschland hatten sich auch der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) und die zuständige Betriebskommission der Wissenschaftsstadt Darmstadt dafür stark gemacht, dass das neue Verpackungsgesetz die Position der Kommunen nachhaltig stärkt. Somit hätten insbesondere die Interessen der Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden können.

Mit dem neuen Gesetz aber liegt die Entscheidungsfreiheit, etwa darüber wie mit Verpackungen verfahren wird, ob Wertstofftonnen eingeführt, wie Abfuhrrhythmen gestaltet und welche Gefäße genutzt werden allein bei den Betreibern des Dualen Systems. Als Beispiel führt Schellenberg den Abfuhrrhythmus der Wertstofftonne an. „Das vierwöchige Leerungsintervall wird von vielen Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern als zu lang angesehen. Viele Bürgerinnen und Bürger würden die Wiedereinführung des 14-tägigen Leerungsrhythmus begrüßen“, so Schellenberg.

In der Vergangenheit haben die Dualen Systembetreiber jedoch aus Kosten- und Logistikgründen in Darmstadt zum einen auf den Behältergrößen 240 Liter und 1.100 Liter Inhalt und zum anderen auf den Vier-Wochen-Leerungsrhythmus bestanden. Zur Begründung verwiesen die Betreiber auf die in anderen Großstädten gemachten Erfahrungen, in denen der Vier-Wochen-Rhythmus bei der Tonnenleerung positiv bewertet worden sei.




28.04.2017

Neues Beschilderungskonzept im Zoo Vivarium / Stadtkämmerer André Schellenberg: „Besucher erhalten wissenswerte Fakten auf einen Blick“

An den verschiedenen Außengehegen im städtischen Zoo Vivarium finden Besucher ab sofort eine neue informative Beschilderung zu den darin lebenden Tieren. Die Tafeln zeigen Bilder von der jeweiligen Art und eine Weltkarte, auf der das Verbreitungsgebiet der Tiere zu sehen ist. Zudem liefern die neuen Tafeln informatives und spannendes Hintergrundwissen über die Tiere im Zoo Vivarium. Demnächst wird die neue Beschilderung auch an den Innengehegen angebracht.

Stadtkämmerer André Schellenberg erläutert die Wichtigkeit der „Informationen auf einen Blick“: „Die Wissensvermittlung und das Schaffen eines Bewusstsein für die Themen Natur und Umwelt bei den Besuchern, gehören seit Gründung des Vivariums vor 60 Jahren neben dem Schutz bedrohter Arten zu den wichtigsten Aufgaben des Zoos. Zusätzlich ist es dem Vivarium ein großes Anliegen, Schulkindern den Naturkundeunterricht durch die Beobachtung lebender Tiere anschaulicher zu gestalten. Durch die neue Beschilderung können diese pädagogischen Aufgaben jetzt noch besser unterstützt werden.“   

Der Förderverein des Darmstädter Zoos, Kaupiana e.V., hat das neue Beschilderungskonzept durch eine finanzielle Zuwendung ermöglicht.


24.04.2017

Seniorenrat Darmstadt e.V. zeichnet den Zoo Vivarium zum vierten Mal in Folge als „Seniorenfreundlichen Betrieb“ aus


Zum vierten Mal in Folge hat der Darmstädter Seniorenrat e.V. dem Zoo Vivarium das Zertifikat „Seniorenfreundlicher Betrieb“ verliehen. Mit dieser Ehrung zeichnet der Darmstädter Seniorenrat regelmäßig Einrichtungen aus, die mit ihren für Seniorinnen und Senioren entwickelten Konzepten und Programmen einen wichtigen Beitrag zu einem barrierefreien Darmstadt leisten.

Das Zertifikat „Seniorenfreundlicher Betrieb“ bekommen Bewerber jeweils für ein Jahr verliehen. Die Zertifizierung erhalten sie nach intensiver Begutachtung vor Ort durch Mitglieder eines eigens dafür zusammengestellten Seniorenrat-Arbeitskreises. Bedingung ist dabei die erfolgreiche Beurteilung allgemeiner Qualitätsmerkmale und branchenspezifischer Kriterien.

Diese Voraussetzungen erfüllt der Zoo Vivarium ganzjährig durch eine Vielzahl an attraktiven Führungen und Vorträgen, die exklusiv auf Seniorinnen und Senioren angepasst sind. Dabei gehen die Zoomitarbeiterinnen und Zoomitarbeiter gezielt auf deren Wünsche ein und stimmen individuelle Themeninhalte mit ihnen ab. Im Anschluss an die jeweilige Veranstaltung besteht die Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen oder zu einem gemeinsamen Spaziergang durch den Zoo. Vorträge können nach Absprache auch außerhalb des zoologischen Gartens, beispielsweise in Senioreneinrichtungen gehalten werden.

Neben den Tierhäusern sorgen im Zoo Vivarium verschiedene Überdachungen für Schutz vor der Sonne oder vor Regen. Auf dem größtenteils ebenerdig gehaltenen Rundweg, der nur geringe Steigungen aufweist, stehen den Gästen alle 80 bis 100 Meter Sitzmöglichkeiten, Ruheplätze sowie in den Sommermonaten Liegen zur Verfügung.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zur entspannten Hin- und Rückreise außerdem einen Bus-Service nutzen. Zudem gelten für Seniorinnen und Senioren ermäßigte Eintrittspreise: Inhaberinnen und Inhaber der Teilhabecard haben freien Eintritt, Rentnerinnen und Rentner ohne Teilhabecard zahlen einen ermäßigten Eintrittspreis von 4,50 Euro.



19.04.2017

Vivarium stellt neuen Tapir-Erlebnispfad vor / Kämmerer Schellenberg:

„Unser Dank gilt den Förderern des Lions Club Justus von Liebig“

Der Kämmerer der Wissenschaftsstadt Darmstadt, André Schellenberg, hat am heutigen
Mittwoch, 19. April, gemeinsam mit Roland Desch vom Darmstädter Lions Club Justus von Liebig
und Wolfgang Krause, dem stellvertretenden Leiter des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben
und Dienstleistungen (EAD), den neuen Tapir-Erlebnispfad im Vivarium vorgestellt. Eine
finanzielle Zuwendung des Lions Clubs Justus von Liebig hatte die neue Attraktion möglich
gemacht.

„Der Erlebnispfad soll Kindern und Erwachsenen Eindrücke aus dem Lebensraum der Flachlandtapire vermitteln, und dies an unterschiedlichen Stationen“, erklärt Kämmerer Schellenberg. „Beispielsweise verdeutlichen umgestürzte Baumstämme und Baumkronen – über die und unter denen hindurch die Zoo-Gäste laufen können – den Urwaldcharakter des Lebensraums der Flachlandtapire. Die Dichte des Regenwaldes dagegen ist anhand eng gewundener Pfade mit immergrünen Pflanzen dargestellt und wirkt wie ein Pflanzenlabyrinth.“

Im weiteren Verlauf des Erlebnispfads begegnen die Zoobesucher lebensgroßen Holzsilhouetten des Flachlandtapirs. Die weißen Ohrspitzen zeigen den Arterkennungsmechanismus in der dunklen Umgebung eines Regenwaldes. Der größte Raubfeind des Tapirs ist der Jaguar. Mit seinen dunklen Punkten auf hellem Fell ist der Jaguar im dichten Pflanzenwuchs gut getarnt.

Eine Silhouette der Raubkatze veranschaulicht diesen Tarneffekt. Auch der Riechsinn wird auf die Probe gestellt. Ein Gefäß mit frischem Tapirkot zeigt, dass die Tiere im Regenwald über den Geruch des Kots entdeckt werden, auch wenn sie kaum sichtbar sind.

Der neue Tapir-Erlebnispfad liegt gegenüber dem Tapirhaus mit seiner Außenanlage. Dort lassen sich die gesammelten Eindrücke für die Besucherinnen und Besucher beim Beobachten der im Darmstädter Tiergarten lebenden Tiere noch einmal nachempfinden. Die Tapire gehören seit 1976 zu den Bewohnern des Zoos.

„Unser Dank gilt dem Lions Club Darmstadt Justus von Liebig, der als Förderer mit diesem Erlebnispfad eine weitere attraktive Station vor allem für Familien mit Kindern geschaffen hat“, sagte Schellenberg. Auch Roland Desch zeigte sich beeindruckt und zufrieden, „dass aus diesem positiven Lions -Engagement eine gut gemachte Anlage für Darmstädterinnen und Darmstädter entstanden ist“.

 

 

 

03.04.2017

Erfolgreicher Start für Handy-Sammelaktion im Zoo Vivarium / Unterstützung für Recycling- und Tierschutzprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt

Weniger als zwei Monate nach dem Start der Sammelaktion „Ein Handy für den Gorilla“ im Zoo Vivarium haben Besucherinnen und Besucher bereits knapp 120 Alt-Handys gespendet. „Die Zahlen zeigen“, sagt Stadtkämmerer André Schellenberg, „dass die Bürgerinnen und Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt sich nicht nur für den Umwelt- und Tierschutz interessieren, sondern diesen auch tatkräftig unterstützen.“

Der städtische Zoo Vivarium macht seit Mitte Februar bei der Sammelaktion der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) „Ein Handy für den Gorilla“ mit. Besucherinnen und Besucher können ihre alten Mobiltelefone in eine im Zoo-Shop aufgestellte Sammelbox werfen und recyceln lassen.

Die Leiter der Aktion „Ein Handy für den Gorilla“ schätzen, dass in deutschen Haushalten mindestens 100 Millionen Mobiltelefone liegen, die von ihren Besitzerinnen und Besitzern nicht mehr genutzt werden.

Darmstädterinnen und Darmstädter können ihre alten Handys auch direkt bei der Recyclingstation des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) abgeben. Die Abgabestelle im Sensfelderweg 33 ist am Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, am Mittwoch von 13 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 16 Uhr und am Samstag von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Dort steht ebenfalls ein Sammel-Behälter mit alten Mobiltelefonen.




28.03.2017

Zoo Vivarium bietet pädagogisches Programm für Kinder an

Der Zoo Vivarium bietet mit seiner Zooschule ein vielfältiges pädagogisches Programm für Kinder aller Altersgruppen an. Die Angebote für Kindergärten und Schulklassen umfassen zum Beispiel Unterrichtsgänge, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Verhalten ausgewählter Tiere beobachten können. Unterrichtsgänge für Kindergartengruppen dauern rund 45 Minuten, für Schulklassen zwischen 45 und 90 Minuten.

Daneben bietet die Zooschule dreistündige Workshops für Schulklassen an. Nach einer einführenden Unterrichtseinheit können die Schülerinnen und Schüler Tiere in ihren Gehegen, Terrarien und Aquarien des Zoos Vivarium studieren und ihre Eindrücke am Ende des Workshops den Mitschülerinnen und Mitschülern vorstellen.

Das Angebot richtet sich aber auch an jüngere Kinder, die ihren Geburtstag im Zoo Vivarium feiern möchten. In den etwa eineinhalbstündigen Kindergeburtstagsangeboten können sie einen Blick hinter die Zoo-Kulissen werfen, Tiere im Tropenhaus beobachten oder an der „Zootier-Rallye“ teilnehmen. Als Präsente für Geburtstagskinder gibt es im Zoo Vivarium Gutscheine für individuelle Führungen und den Workshop „Tierfotografie“ zu erwerben. Verschenken lässt sich auch eine Tierpatenschaft, mit der ein vom Schenkenden oder dem Beschenkten ausgesuchtes Tier unterstützt wird.

Auch für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren, die in den Sommerferien etwas Besonderes unternehmen wollen, hat die Zooschule etwas zu bieten: In ein- bis dreistündigen Veranstaltungen lernen sie zum Beispiel etwas über giftige Tiere, darüber wie ein Zoo funktioniert, über Affen und vieles mehr. In Bastelkursen können darüber hinaus Nistkästen gebaut, T-Shirts bemalt und für Halloween Kürbisse geschnitzt werden. Ein weiteres Highlight für Gruppen mit jüngeren Zoobesuchern: Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag können für die Dauer des Zoobesuchs Bollerwagen ausgeliehen werden.

Für weitere Informationen zum Angebot der Zooschule und Terminabsprachen steht der Zoopädagoge Frank Velte (Telefon 06151/13-3392, vivarium@darmstadt.de) zur Verfügung.




28.03.2017

Erweiterte Öffnungszeiten für den Recyclinghof und die Sonderabfall-Sammelstelle des EAD

Der Recyclinghof des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) hat ab April auch montags geöffnet. „Diese Neuerung ist Teil der Serviceoptimierung im Interesse der Darmstädter Bürgerinnen und Bürger“, sagt Stadtkämmerer André Schellenberg, und fügt hinzu, „dass infolge dieser Änderung der Service des EAD-Recyclinghofs künftig an allen Tagen in der Woche in Anspruch genommen werden kann“.

Die neuen Öffnungszeiten für den Recyclinghof sind Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, Mittwoch von 13 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 16 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr.

Die Sonderabfall-Sammelstelle des EAD wiederum hat ab dem 1. April dienstags und freitags von 10 bis 14 Uhr, mittwochs von 13 bis 18 Uhr und am ersten Samstag des Monats von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Der Recyclinghof und die Sonderabfall-Sammelstelle befinden sich auf dem EAD-Gelände im Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt. Die öffentlichen Sammelstellen sind über eine vom EAD-Betriebshof separate Zufahrt (linke Zufahrt) erreichbar und erhöhen den Verkehrsfluss sowie die Verkehrssicherheit für beide Nutzergruppen.

Am Recyclinghof können Bauschutt, Baumischabfälle, Mischkunststoffe, Schrott/Metall, Altholz, Sperrmüll, Fenster und Türen, Altreifen und Elektroschrott abgeben werden (siehe dazu http://ead.darmstadt.de/ead/leistungen/entsorgungsdatenbank/pdf/Recyclingstation_04-2017.pdf). Die Sonderabfall-Sammelstelle nimmt Autobatterien, Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren, Feuerlöscher, Holzschutzmittel, Kleinbatterien, Lackfarben und Kleber, Lösungsmittel und Spraydosen an (siehe dazu http://ead.darmstadt.de/ead/abfaelle_von_a_bis_z/pdf/Sonderabfall_04-2017.pdf).



14.02.2017
Städtischer Zoo Vivarium unterstützt Recycling- und Tierschutzprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt / Stadtkämmerer Schellenberg: „Mit der Aktion den rasanten Abbau von Rohstoffen verlangsamen und Naturgebiete sowie Lebensräume von Tieren schützen“

Der städtische Zoo Vivarium macht bei der Sammelaktion der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) „Ein Handy für den Gorilla“ mit. Besucherinnen und Besucher können ab sofort ihre alten Mobiltelefone in eine im Zoo-Shop aufgestellte Sammelbox werfen und recyceln lassen.

Stadtkämmerer André Schellenberg befürwortet die Handy-Sammelaktion, „die darauf abzielt, durch das Wiederverwenden von den darin enthaltenen Metallen den rasanten Abbau von Rohstoffen zu verlangsamen und damit Naturgebiete und Lebensräume von Tieren, hier speziell den Berggorillas, zu schützen.“ Der Zoo Vivarium unterstützt immer wieder mit Spenden derartige Projekte. „Unter anderem haben wir auch den Einsatz auf der indonesischen Insel Sulawesi gefördert, der zur Erforschung und dem Schutz der Schopfmakaken dient“, ergänzt Schellenberg.

Die Leiter der Aktion „Ein Handy für den Gorilla“ schätzen, dass in deutschen Haushalten mindestens 100 Millionen Mobiltelefone liegen, die von ihren Besitzerinnen und Besitzern nicht mehr genutzt werden. Unbewusst haben die Deutschen einen riesigen Rohstoffschatz Zuhause, denn in den Schubladen-Geräten stecken 2400 Kilogramm Gold, 26.000 Kilogramm Silber, 382.000 Kilogramm Kobalt, 876.000 Kilogramm Kupfer und weitere Metalle. Dazu kommen größere Mengen an sogenannten Seltenen Erden, wie das Roherz Coltan, aus dem das sehr hitze- und korrosionsbeständige Metall Tantal gewonnen wird.

Um diese Metalle und Mineralien abzubauen, erfolgen oft Eingriffe in die Lebensräume von Mensch und Tier. Größere Mengen Coltan werden beispielsweise in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut. Der oftmals illegale Coltan-Abbau wird durch Rebellengruppen kontrolliert. Diese nutzen das Gebiet des Virunga Nationalparks als Rückzugsgebiet und gefährden dadurch den Bestand der weltweit dort letzten lebenden 880 Berggorillas.

Partner der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt ist das DEKRA-zertifizierte Recycling-Unternehmen Teqcycle Solution, das seinen Hauptsitz in München hat. Für jedes gesammelte Handy erhält die Kampagne von seinem Kooperationspartner einen festgelegten Betrag. Funktionstüchtige Mobiltelefone werden weiterverkauft, nachdem möglicherweise noch vorhandene private Daten ihres Vorbesitzers gelöscht wurden. Die erwirtschafteten Einnahmen verwendet die ZGF für die Umsetzung ihrer Natur- und Tierschutzprojekte.

Darmstädterinnen und Darmstädter können ihre alten Handys auch direkt bei der Recyclingstation des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) abgeben. Die Abgabestelle im Sensfelderweg 33 ist dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Dort steht ebenfalls ein Sammel-Behälter mit alten Mobiltelefonen. Stadtkämmerer Schellenberg freut sich, „dass der EAD diese Handys spenden und so zum Schutz der bedrohten Berggorillas und anderer Tierarten beitragen kann.“


09.02.2017
Servicecenter des EAD auf telefonischem und elektronischem Wege bei der Darmstädter Bürgerschaft gefragt/Stadtkämmerer Schellenberg: „Kundenservice digital ausbauen“

Das telefonische Serviceangebot des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) wird von den Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern geschätzt. Dies ergab jetzt die Auswertung der Telefonanrufe beim EAD im vergangenen Jahr. Die Bilanz bestätigt im übrigen die Kundenbefragung, die der EAD im Mai und Juni 2016 bei 1000 Darmstädter Bürgern durchgeführt hatte. Auch dabei hatte sich eine überwiegend positive Resonanz ergeben.

Der EAD verzeichnete 2016 gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung der Gesamtanrufe um sieben Prozent auf 66 415. Während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) gingen 58 785 Anrufe ein. 86 Prozent davon wurden erfolgreich bearbeitet oder an die jeweilige Fachabteilung weitergeleitet.

Neben der Möglichkeit, über das digitale Kundenportal Sperrmüll, Elektroschrott oder Grünschnitt zu bestellen, nutzen die Darmstädter Bürger auch den persönlichen Kontakt über das Servicetelefon. Die hohe Anzahl der eingegangenen Anrufe ist zum einen zurückzuführen auf die unverändert große Akzeptanz der 2014 eingeführten Wertstofftonne: 2016 wurden über 600 Tonnen beim EAD bestellt. Zum anderen gehen sowohl telefonisch als auch per E-Mail vermehrt Anfragen zur Abfalltrennung, zum Behältertausch sowie Änderungen des Leerungsrhythmus ein.

Auf dem elektronischen Wege erreichten den Eigenbetrieb 2016 über 8400 E-Mails. Damit verzeichnet der EAD ein deutliches Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Immer mehr Darmstädter Bürger wählen zum persönlichen Gesprächskontakt das EAD-Homepage-Kontaktformular wie auch das eigene E-Mail-Programm – „das ist für uns“, sagt Stadtkämmerer André Schellenberg, „ein Ansporn, den Kundenservice digital weiter auszubauen, um so Kontaktaufnahme und Antwortzeit zu optimieren.“

 

 

 

26.01.2017
Wissenschaftsstadt Darmstadt zieht positive Bilanz nach fünf Jahren Blockheizkraftwerk im Vivarium / Stadtkämmerer Schellenberg: „Kraftwerk garantiert schonenden Umgang mit Ressourcen, ist umweltfreundlich und dient der Förderung eines nachhaltigen Betriebes im Zoo Vivarium.“

Seit Anfang 2012 sorgt ein Blockheizkraftwerk (BHKW) im Zoo Vivarium neben der Heizzentrale der Aquarienhalle für eine klimaschonende und effiziente Energieerzeugung. Nach fünf Jahren Betrieb zieht der für den Zoo Vivarium zuständige Stadtkämmerer André Schellenberg eine durchweg positive Bilanz und hebt das Zusammenspiel zwischen Klimaschutz und ökonomischem Handeln hervor: „Das Blockheizkraftwerk im Vivarium ist eine echte Erfolgsgeschichte. Es garantiert nicht nur den schonenden Umgang mit wertvollen Ressourcen, sondern ist auch umweltfreundlich und dient der Förderung eines nachhaltigen Betriebes im Zoo Vivarium.“

Ein Blockheizkraftwerk produziert nur während der Betriebsstunden Strom und Wärme und sollte daher möglichst viele davon im Jahr erreichen, um rentabel zu sein. Für die ursprünglich angenommene Amortisierungsdauer der Gesamtkosten von 115.000 Euro von rund acht Jahren, wurden rund 7000 Betriebsstunden pro Jahr berechnet. „Das Blockheizkraftwerk im Zoo Vivarium übertrifft diese Annahme und erreicht durchschnittlich 7500 Betriebsstunden pro Jahr. Es liegt somit etwa 8 Prozent über dem anfangs kalkulierten Wert und arbeitet durch die höhere Auslastung wirtschaftlicher als geplant“, erläutert Schellenberg weiter.

Das BHKW ist in einem geschlossenen Gebäude von drei auf  2,5 Metern installiert und mit der Heizung der Aquarienhalle gekoppelt. Es wandelt die eingesetzte Energiemenge an Erdgas in Wärme und Elektrizität um. Die anfallende Wärmemenge wird vollständig an das angebundene Heizungssystem der Aquarienhalle und der angeschlossenen Gebäude, Riesenschildkrötenhaus, Verwaltung, Werkstatt und Tropenhaus abgegeben. Abführung von Wärme über Notkühler oder sonstige technische Vorrichtungen erfolgt nicht. Die komplett erzeugte Wärmemenge kann so genutzt werden. Der höhere Gesamtnutzungsgrad gegenüber der herkömmlichen Kombination von lokaler Heizung und zentralem Kraftwerk resultiert daraus, dass die Abwärme der Stromerzeugung direkt am Ort der Entstehung genutzt wird: Blockheizkraftwerke erzielen so Wirkungsgrade von über 90 Prozent.

Die Stromerzeugung erreicht in herkömmlichen Kraftwerken Wirkungsgrade von nur etwa 40 Prozent. Fast zwei Drittel der eingesetzten Energie werden als Abwärme ungenutzt an die Umwelt abgegeben. „Das Blockheizkraftwerk im Zoo Vivarium verringert den Primärenergieverbrauch um mehr als 30 Prozent, die CO2-Emissionen sinken um rund ein Drittel, wodurch die Schadstoffemission deutlich verringert wird“, so Schellenberg abschließend.



19.01.2017
EAD wird erneut als „ausgezeichneter Stadtreinigungsbetrieb“ zertifiziert /
Schellenberg: „Erfolg für bürgernahen Service“

Der städtische Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) ist von der DEKRA erneut als „ausgezeichneter Stadtreinigungsbetrieb“ zertifiziert worden.
Wie schon 2013 und 2015 hatte der EAD die DEKRA damit beauftragt, anhand verschiedener Kriterien festzustellen, „ob und wie der EAD Darmstadt die Anforderungen an eine ausgezeichnete Stadtreinigung erfüllt“. Daher wurden im Rahmen einer sogenannten Re-Auditierung im September 2016 unter anderem die Organisation und praktische Ausführung der Stadtreinigungsmaßnahmen, die Zusammenarbeit der für die Stadtreinigung zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die vom EAD erbrachten Serviceleistungen eingehend geprüft.

Die laut DEKRA unverändert überdurchschnittliche Bewertung der vom EAD erbrachten Serviceleistungen unterstreichen die Ergebnisse einer vom EAD im Mai und Juni 2016 selbst durchgeführten Kundenbefragung. Dabei wurden 1000 Darmstädter Bürgerinnen und Bürger telefonisch befragt, wie zufrieden sie mit der Arbeit des EAD sind. Die Auswertung der Telefoninterviews ergab, dass die befragten Personen die Sauberkeit im Stadtgebiet und den Service des EAD positiv beurteilen.

Die Befragung ergab auch, dass die allgemeine Zufriedenheit mit dem vom EAD bereitgestellten Informationsangebot seit 2015 noch gestiegen ist. Zufrieden sind die Darmstädter Bürgerinnen und Bürger darüber hinaus mit dem telefonischen Serviceangebot des EAD. Die erfolgreiche Re-Zertifizierung und das gute Resultat der Telefonumfrage wertet Stadtkämmerer André Schellenberg als „großen Erfolg für den bürgerfreundlichen, kunden- und serviceorientierten Eigenbetrieb der Stadt Darmstadt“.


10.01.2017
EAD erhält Bundesförderung für Klimaschutzprojekt an der Kompostierungsanlage Kranichstein / Stadtkämmerer Schellenberg: „Maßgeblicher Beitrag zur Klimaschutzstrategie der Wissenschaftsstadt Darmstadt“

Bereits im vergangenen Jahr hat der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit für die energetische Sanierung der Hallenbeleuchtung der Kompostierungsanlage Kranichstein der Wissenschaftsstadt Darmstadt unter dem Kennzeichen FKZ 03K02553 einen 30-prozentigen Zuschuss erhalten.

Die alte Beleuchtung bestand überwiegend aus HQL-Lampen, Halogenstrahlern und Leuchtstoffröhren. Sie wurde gegen ein energieeffizientes LED-Beleuchtungssystem ausgetauscht. Stadtkämmerer André Schellenberg sieht in der Erneuerungsmaßnahme ein deutliches Signal für den Umweltschutz: „In den zwei Hallen, die Halle zur Aufbereitung der Bioabfälle und die Halle zur Lagerung von Kompost, in zwei Nebenhallen, in der Werkstatt, im Außenbereich sowie im Bürogebäude werden mit dem neuen Beleuchtungssystem 65 Prozent des aktuellen Energiebedarfs eingespart. Das entspricht etwa 24.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Langfristig gesehen kann der EAD über die Lebensdauer der Lampen von etwa 20 Jahren und der daraus folgenden Kohlendioxid-Reduzierung auf der Kompostierungsanlage maßgeblich zur Klimaschutzstrategie der Wissenschaftsstadt Darmstadt beigetragen.“
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.


09.01.2017
Vivarium erhält auch im vierten Jahr die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 / Schellenberg: „Wir werden die Qualität weiter verbessern“

Als einer von wenigen Zoos in Deutschland besitzt der Darmstädter Tiergarten eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008. Darauf hat der für den Zoo zuständige Stadtkämmerer André Schellenberg jetzt hingewiesen. Das Vivarium erfüllt die europaweit gültigen Normen laut der Prüf- und Überwachungsgesellschaft mbH (PÜG) auch im Jahr 2016. Zum ersten Mal hatte der Zoo 2013 diese Zertifizierung erreicht.

Die damit garantierte Qualität können die Zoobesucher unmittelbar wahrnehmen. Dazu gehören gut ausgeschilderte Wege, ein ansprechendes gastronomisches Angebot sowie saubere Sanitäranlagen. Hinter den Kulissen müssen aber noch weitere Anforderungen für einen reibungslosen Zoobetrieb erfüllt werden: ein umfangreiches Logistiksystem, hohe Hygieneansprüche, Sicherheits- und Servicebestimmungen. Um dem gerecht zu werden, müssen alle Abläufe über ein Qualitätsmanagementsystem perfekt aufeinander abgestimmt sein. Das Vivarium führte 2013 im Rahmen der Erst-Zertifizierung ein genau zugeschnittenes Qualitätsmanagementsystem ein.

Bei der jährlichen Re-Zertifizierung untersuchte die PÜG im Jahr 2016 die Bereiche Personal und Tierpflege genauer. Die verschiedenen Arbeitsabläufe und -anweisungen wurden begutachtet sowie die Vorgehensweise bei Tiertransporten geprüft.

In den vergangenen drei Jahren hat sich das Vivarium kontinuierlich weiterentwickelt. Stadtkämmerer André Schellenberg sieht den Einsatz bestätigt: „ Die Qualitätsbescheinigung der PÜG macht uns stolz und zeigt, dass unsere Leistungen auch von einer externen Prüfstelle Anerkennung finden. Ziel ist es, weiterhin die Qualität zu verbessern und die Arbeitssicherheit zu gewährleisten, um die hohen Standards auch zukünftig einzuhalten.“



06.12.2016
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt (EAD) verschickt Straßenlisten 2017

Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt (EAD) verschickt ab Mitte Dezember den Abfallkalender 2017 in Form eines reinen  Straßenverzeichnisses mit Kalendarium an alle Darmstädter Haushalte.
Die Ende 2015 überarbeitete Infobroschüre mit allen wichtigen Basis- sowie Kontaktdaten zu kommunalen entsorgungs- und reinigungsrelevanten Themen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat weiterhin Gültigkeit. Den angestrebten Übergang zum elektronischen Informationsträger wird der EAD mit den Abfuhrdaten 2018 umsetzen und bietet mit den reinen Straßenverzeichnissen für 2017 noch einmal in gedruckter Form eine schrittweise Umstellung zu den digitalen Abfuhrterminen an.

Personen, die bis Jahresende kein Verzeichnis bekommen haben, können sich unter dem Service-Telefon 06151/13-46000 an den EAD wenden oder es ab Anfang Januar 2017 an den Ausgabestellen in den Bezirksverwaltungen Arheilgen und Eberstadt, im Bürgerinformationszentrum im Neuen Rathaus, Luisenplatz 5 a, in den Stadthäusern Frankfurter Straße 71 und Grafenstraße 30, im Stadtteilbüro Kranichstein, Grundstraße 10, an der Kompostierungsanlage, Eckhardwiesenstraße 25 oder auch im EAD-Foyer im Sensfelderweg 33 kostenlos abholen.

Alle Abfuhrtermine für das neue Jahr sind zudem im Internet auf www.ead.darmstadt.de, Direktlink „Abfallkalender“ unter dem Auswahlbutton „2017“ abrufbar. Die vom Computer straßenbezogen berechneten Jahresübersichten berücksichtigen alle feiertagsbedingten Terminverschiebungen und lassen sich zuhause bequem ausdrucken. Für Menschen mit Sehbeeinträchtigung ist die barrierefrei lesbare Entsorgungsdatenbank als HTML-Jahresliste abrufbar. Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Abfuhrtermine auch als App auf das Smartphone zu laden. Hierzu auf der EAD-Webseite über Direktlink „Abfallkalender“ den QR Code scannen, die App installieren und dann unter Optionen Darmstadt als Stadt auswählen. Wer sich im gelben „Infomail-Briefkasten“ auf der EAD-Webseite anmeldet, wird zusätzlich gratis einen Tag vor der Abfuhr per Email an die Termine erinnert und erhält auf Wunsch darüber hinaus die neuesten Informationen aus der Darmstädter Abfallwirtschaft und dem Zoo Vivarium Darmstadt.



1.12.2016
Online-Angebote des EAD werden immer mehr genutzt /
Kämmerer Schellenberg: „Auf dem Weg zum bürgerfreundlichen digitalen kommunalen Unternehmen“


Für immer weitere Bereiche des Alltagslebens werden digitale Dienste herangezogen. So ändert sich auch das Kundenverhalten. Der Trend geht dahin, Einkäufe und Dienstleistungen online – bequem von zu Hause oder mobil mit dem Smartphone – zu erledigen oder zu vereinbaren. Der EAD stellt sich der Herausforderung, den Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern komfortablen Zugriff auf Informationen zu geben und bietet die Möglichkeit, Bestellvorgänge komplett online zu erledigen, auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Bereits seit vielen Jahren bietet der EAD seinen Kunden an, unter dem Direktlink „Abfallkalender“ auf den EAD-Internetseiten (www.ead.darmstadt.de) die Abfuhrtermine inklusive feiertagsbedingter Terminverschiebungen abzurufen und digital im eigenen Kalenderprogramm zu speichern. Dieser Link wurde im laufenden Jahr mit über 80 000 Aufrufen besonders häufig genutzt.

Als mobile Anwendung für das Smartphone steht der Abfallkalender seit Anfang 2013 auch als App zur Verfügung. Dieser kann auf der EAD-Homepage unter dem Direktlink „Abfallkalender“ über das Scannen des QR-Codes für Android, iOS oder Windows für die Stadt Darmstadt geladen werden. Aktuell ist die App auf über 6200 mobilen Endgeräten im Einsatz.

Seit 2015 existiert ein Web-Kundenportal, dessen Verlinkung auf der Startseite des EAD Internetauftritts zu finden ist, für die Anmeldung von sperrigen Abfällen bei Privathaushalten. Seit Februar 2016 gibt es dieses auch als mobile Anwendung. Unter der Bezeichnung EAD Kundenportal oder EAD Darmstadt können sich Bürger die Anwendung per App Store oder als Android-Version über Google Play auf das Smartphone laden und so bequem Termine zur Abholung von Sperrmüll, Elektroschrott oder Grünschnitt rund um die Uhr online vereinbaren. Gut 20 Prozent der Aufträge werden aktuell über das Web-/App-Kundenportal an den EAD gesendet.

Gemeinsam mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg (Zweckverband Abfall- und Wertstoffeinsammlung, ZAW) hat der EAD die internetbasierte Vermittlungsbörse „Schenk- Tauschkiste mit Reparaturführer“ als nachhaltigen Service für die Bürgerinnen und Bürgern in der Region entwickelt. Dieser steht seit März 2016 unter https://ead.schenk-tauschkiste.de beziehungsweise https://zaw.schenk-tauschkiste.de zur Verfügung. Die Anwendung enthält zudem auch einen Reparaturführer, worin sich zum Beispiel gemeinnützige Reparaturcafés eintragen können. Durchschnittlich nutzen im Monat über 2300 Personen die Börse und stellen 38 Anzeigen ein.

„Mit der Digitalisierung der unterschiedlichsten Informations- und Bestellvorgänge geht der EAD auf die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger ein“, erklärt Stadtkämmerer André Schellenberg. „Der EAD bietet einen komfortablen Zugriff auf Informationen, bessere Erreichbarkeit auch außerhalb der Öffnungszeiten sowie letztlich die Möglichkeit, Bestellungen komplett online zu erledigen. So entwickelt sich der EAD hin zu einem bürgerfreundlichen digitalen kommunalen Unternehmen.“



09.11.2016
Der EAD informiert: Schnee- und Eisbeseitigung auf den Gehwegen

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür: Zur Wahrung der Verkehrssicherheit ist der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt (EAD) gerüstet, den Winterdienst auf den Darmstädter Straßen und Radwegen durchzuführen.

Die Schnee- und Eisbeseitigung auf den Gehwegen obliegt jedoch den Besitzerinnen und Besitzern beziehungsweise den Anliegerinnen und Anliegern der jeweiligen Grundstücke. Salzstreuung darf nur bei Glatteis oder Eisregen erfolgen.
Gleiches gilt für andere Streustoffe, die chemische Auftaumittel wie Harnstoffe, Ammonium-Salz, Phosphate oder Stoffe vergleichbarer Art enthalten. Abstumpfende Streustoffe wie Splitt oder Sand sollten lediglich in den notwendigen Mengen zum Bestreuen von Schneerückständen verwendet werden, die zur Verkehrssicherheit notwendig sind. Ab November können Bürgerinnen und Bürger an der Recyclingstation im Sensfelderweg 33 kostenfrei kleine Splittmengen abholen, maximal 20 Liter, dienstags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr. Weitere gefüllte Splittkisten stehen im Stadtgebiet zur Verfügung. Hier können Privatpersonen Splitt als Streumittel in kleinen Gebinden für Gehwege kostenfrei entnehmen, nicht aber für gewerbliche Zwecke.

Die Satzung über die Straßenreinigung der Stadt Darmstadt ist im Internet unter www.ead.darmstadt.de  (Button Leistungen, Winterdienst, Link Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Darmstadt) oder beim EAD, Abteilung Straßenreinigung/Winterdienst, einsehbar.

Bei Fragen steht der EAD unter den Telefonnummern 06151/13-46111 und 13-46121zur Verfügung.

Standorte der Splittkisten

Stadtgebiet:
Alexandraweg 26 / Anlage
Herdweg / Diltheyweg
Pallaswiesenstraße / Gräfenhäuser Straße (Windmühle)
Rüdesheimer Straße / Schiebelhuthweg
Washingtonplatz
Wilhelminenstraße (Ludwigskirche Südseite)
Waldkolonie / Wedekindweg

Eberstadt:
Von-Ketteler- / Carlo-Mierendorff-Straße
Brandenburger Straße / Sammelstelle
Mühltalstraße (neben Hausnummer 9 an der Haltestelle)
Strohweg / Schloßstraße / Spielplatz

Arheilgen:
Glockengartenweg
Rodgaustraße

Kranichstein:
Jägertorstraße / Gruberstraße
Kranichsteiner Straße / Ecke Grundstraße

Wixhausen:
Bahnhofstraße / Trinkbornstraße
Hegelstraße / Bert-Brecht-Straße


12.10.2016
EAD als „Partner der Biologischen Vielfalt“ ausgezeichnet / Stadtkämmerer André Schellenberg: „Anerkennung auf Landesebene für das ökologische Engagement des städtischen Eigenbetriebs und des Zoo Vivariums zur Erhaltung von Artenvielfalt“


Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat im Rahmen der Kampagne „Wildes Hessen?! – Mehr Vielfalt in Garten, Dorf und Stadt!“ den Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) der Wissenschaftsstadt Darmstadt als „Partner der Biologischen Vielfalt“ ausgezeichnet.

Stadtkämmerer André Schellenberg erkennt die Auszeichnung als Anerkennung für das ökologische Engagement des städtischen Eigenbetriebs an: „Die Projekte auf dem EAD-Gelände, zu denen die naturnahen Flächen mit Vegetation sowie das Reptilien- und Amphibienbiotop gehören, dienen der nachhaltigen Nutzung, mit denen der Eigenbetrieb seinen Beitrag zur Erhaltung von Artenvielfalt leistet und künftig weiter ausbauen wird. Im Zoo Vivarium setzt der EAD mit der Nachzucht von Schmetterlingen, dem Erhalt naturbelassener Areale oder aber auch öffentliche Führungen für Besucher zum Thema an einem weiteren Standort den Erhalt der Artenvielfalt und der Lebensräume aktiv um.“

Die Kampagne „Wildes Hessen?! – Mehr Vielfalt in Garten, Dorf und Stadt!“ hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit der Bevölkerung die Biologische Vielfalt zu schützen und zu erhalten. Hessische Unternehmen hatten für die Kampagne die Möglichkeit, sich mit Projekten für eine Auszeichnung als „Partner der Biologischen Vielfalt“ zu bewerben.



04.03.2016
Weniger Abfall durch die Onlinevermittlung privater Gebrauchsgegenstände: EAD und ZAW bieten ab März gemeinsame Web-Plattform „Schenk-Tauschkiste mit Reparaturführer“ für die Bevölkerung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg an

Wer kennt das Phänomen nicht? Der Keller und die Garage sind voll mit Sachen, die niemand im Haushalt mehr benötigt. Zum Entsorgen sind sie aber zu schade. So werden viele praktische Dinge des täglichen Lebens weggeworfen, obwohl sie eigentlich weiterhin nutzbar wären. Das häufigste Problem dabei ist, Interessenten zu finden, die entsprechende Gegenstände noch gebrauchen können.

Eine internetbasierte Vermittlungsbörse macht hier vieles einfacher und erleichtert die Kontaktaufnahme für Anbieter und Abnehmer beträchtlich. Zu diesem Zweck haben die Abfallbetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen, EAD) und des Landkreises Darmstadt-Dieburg (Zweckverband Abfall- und Wertstoffeinsammlung, ZAW) gemeinsam die neue Web-Plattform „Schenk-Tauschkiste mit Reparaturführer“ als nachhaltigen Service für die Bürgerinnen und Bürgern in der Region entwickelt. Dieser steht ihnen nun unter https://ead.schenk-tauschkiste.de beziehungsweise https://zaw.schenk-tauschkiste.de zur Verfügung.

Der für den EAD zuständige Stadtkämmerer André Schellenberg und ZAW-Verbandsvorsitzender Christel Fleischmann sehen in der kommunalen Zusammenarbeit viele Vorteile für einen größeren Kreis von Nutzern: „Es  lassen sich hier gratis, flexibel und einfach unterschiedliche Waren aus privatem Fundus tauschen, verschenken oder gezielt suchen. Somit findet ausrangiertes, aber noch brauchbares Material neue Besitzerinnen und Besitzer, die es zu schätzen wissen. Auf dem Portal ist es möglich, beispielsweise Möbel, PCs, HiFi- und Elektrogeräte, Kleidung, Spielzeug, Gartenartikel, Baustoffe und vieles mehr zu inserieren, die anderen zugutekommen.“

Die Anwendung enthält zudem auch einen Reparaturführer, worin sich gemeinnützige Reparaturcafés oder auch Betriebe in der Nähe, die Diverses wieder funktionstüchtig machen, mit ihren Dienstleistungen eintragen können.
Hilfsorganisationen, Kirchengemeinden, Tafeln oder ehrenamtliche Helferinnen und Helfer versetzt das digitale Angebot außerdem in die Lage, für ihre karitative Arbeit nach geeigneten Bedarfsgütern für Bedürftige zu recherchieren oder auch selbst Kontaktadressen einzustellen, die sie als Spendenannahmestellen ausweisen.

Daneben betonen Fleischmann und Schellenberg einen zusätzlichen, ganz zentralen Nutzen der Kooperation: „EAD und ZAW leisten durch Wiederverwendung  einen sinnvollen Beitrag zur Abfallvermeidung und zur Schonung von wertvollen Ressourcen. Denn bei der Produktherstellung werden Wasser, Energie und Rohstoffe verbraucht. Am effektivsten ist es daher für unsere Umwelt, wenn wir Dinge länger nutzen und damit spürbar weniger Abfall entsteht.“


12.02.2016
Neue App „EAD-Kundenportal für Sperrmüll, E-Schrott und Grünschnitt“ ab sofort verfügbar

Das seit 2015 existierende Web-Kundenportal des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) für die Anmeldung von in Haus und Garten anfallenden sperrigen Abfällen bei Privathaushalten gibt es nun auch als Anwendung für mobile Endgeräte. Einwohnerinnen und Einwohner der Wissenschaftsstadt Darmstadt können sich diese per App Store oder als Android-Version über Google Play, auffindbar unter der Bezeichnung EAD Kundenportal oder EAD Darmstadt,  jetzt auf das Smartphone laden und somit bequem Termine zur Abholung ihres Sperrmülls, Elektroschrotts oder Grünschnitts rund um die Uhr online vereinbaren.

Die Applikation ist ein zusätzlicher kommunaler Service, um den Zugang zu Verwaltungsleistungen für die Bürgerinnen und Bürger einfacher und komfortabler, auch außerhalb der Öffnungszeiten des EAD, zu gewährleisten. „Durch das Angebot können die Darmstädterinnen und Darmstädter Abholtermine ab sofort flexibel – beispielsweise unterwegs  – über ein webfähiges Mobiltelefon vereinbaren, ohne auf eine stationäre Internetverbindung angewiesen zu sein“, erklärt der für den EAD zuständige Stadtkämmerer André Schellenberg.

Die App, welche sich alternativ zum Kundenportal im EAD-Internetauftritt nutzen lässt, funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie dieses. Über die Eingabemaske sind Sperrmüll-, E-Schrott- oder Grünschnitt-Abholungen wählbar. Letztere stehen jedoch saisonal bedingt auf dem Programm und erfolgen nach vorangegangener Ankündigung in der Lokalpresse sowie auf www.ead.darmstadt.de im Frühjahr und Herbst eines jeden Kalenderjahres. Nachdem die Nutzerin oder der Nutzer eine der drei Optionen markiert und die Straße sowie Hausnummer des Abholortes eingetragen hat, wird die geschätzte Abholmenge abgefragt. Anschließend schlägt das System mehrere Abholtermine zum Aussuchen vor. Im letzten Schritt werden die regulären Angaben zur Person erhoben, die dann eine automatische Bestätigungs-E-Mail erhält, welche alle relevanten Abholungsdaten beinhaltet.

Die Möglichkeit, Abholtermine telefonisch unter 06151/13-46000 mit dem EAD Service Center abzustimmen, bleibt auch weiterhin bestehen.






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Abfallkalender und Infomail

Abfuhrtermine und die Anmeldung zum kostenfreien Infomail finden Sie in der Entsorgungsdatenbank.

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